So verhilft Hypnosetherapie zur Psychohygiene
Zur Psychohygiene zählt alles, was der psychischen Gesundheit gut tut, was sie aufrecht erhält oder hilft, sie wieder herzustellen.
Was ist Psychohygiene?
Das sind zum einen ganz einfache Dinge, die jedoch im Alltag leicht untergehen können:
- sich mit Familie und Freunde treffen
- jeden Tag wenigstens eine Situation von Herzen geniessen
- lachen
- Pausen machen
- an etwas Schönes denken
- sich was Gutes, Schönes gönnen
Auf der anderen Seite gibt es Maßnahmen zur Psychohygiene, die einfach klingen, aber ganz schön schwierig umsetzbar sein können:
- den Alltagsstress reduzieren
- das Gedankenkarussell abschalten
- sich weniger Sorgen machen
- mehr Selbstliebe
- mehr Selbstfürsorge
- Ängste loswerden
- belastende Emotionen wie Wut, Trauer, Einsamkeit, Schuld, Neid oder Eifersucht ablegen
Gerade was den den zweiten Teil angeht, schaffen viele Menschen das nicht ohne Unterstützung. Es geht eben nicht auf Knopfdruck, Stress, Sorgen und Ängste abzustellen und Selbstliebe und Selbstfürsorge hochzufahren.
Und hier kommt Hypnosetherapie ins Spiel. Gehen wir die Punkte der Reihe durch.
Hypnosetherapie hilft bei der Psychohygiene
Alltagsstress reduzieren
Hypnose kann dir die Umstände, warum du Stress im Alltag hast, nicht wegzaubern. Hypnose kann dich jedoch sehr gut darin unterstützen, besser mit stressigen Situationen umzugehen. Die Stressreaktion des Körpers ist somit geringer, da weniger Stresshormone ausgeschüttet werden müssen. Das ist gesünder für den Körper und die Psyche.
Sorgen und Gedankenkarussell
Ständige Sorgen, negative Gedanken, Grübeln und das lästige Gedankenkarussell sind ein mentales Muster, das im Unterbewusstsein gespeichert ist. Oft ist es mit unangenehmen Emotionen gekoppelt. Diese Emotionen können wir bewusst wahrnehmen oder wir bemerken sie nicht mehr, weil wir uns schon so daran gewöhnt haben. Mit ursachenorientierte Hypnosetherapie ist es möglich, den Grund dieser belastenden mentalen Gedanken im Unterbewusstsein zu finden und aufzulösen. Dies ist Mentalhygiene, die für mich ein Teil der Psychohygiene darstellt.
Selbstfürsorge und Selbstliebe
Ist Selbstfürsorge ohne Selbstliebe möglich? Ich denke nicht. Es wird niemand ohne diese wichtige Art der Liebe geboren. Es gibt vielerlei Gründe, warum einem Menschen die Selbstliebe fehlt:
- Du hast es als Kind nicht gelernt
- Es wurde dir nicht vorgelebt
- Du hast als Kind oft gehört „das kannst du nicht“, „du bist nicht gut genug“
- Du hast emotionalen, körperlichen oder sexuellen Missbrauch erlebt
Diese belastenden Erlebnisse deiner Kindheit können mit Hypnosetherapie gut aufgearbeitet werden. Dabei handelt es sich um eine Kurzzeittherapie.
Natürlich sind deswegen nicht schlagartig Selbstliebe und Selbstfürsorge vorhanden, aber nun haben sie eine Chance, sich zu entwickeln, was vorher nicht oder nur schwer der Fall war.
Negative Emotionen ablegen
Auch tiefsitzende Ängste, Wut, Eifersucht, Trauer, Einsamkeit, Schuld und Scham haben eine Ursache, die im Unterbewusstsein verankert ist. Solche Emotionen können sehr schnell und heftig in uns hochkochen. Dann sagst und tust du möglicherweise Dinge, die du bei klarem Verstand nicht gesagt und getan hättest.
Aufdeckende Hypnosetherapie hilft dir, den Grund dieser Emotionen zu finden und zu neutralisieren. Danach hat das Unterbewusstsein keinen Anlass mehr, diese Gefühle in dem Übermass zu produzieren.
Hypnosetherapie hat Vorteile
Tiefsitzende Blockaden, negative Erlebnisse und Emotionen belasten unsere Psyche stark. Dadurch kann es zu psychischen Krankheiten genauso kommen wie als Folge zu psychosomatischen Beschwerden.
Die Vorteile der Hypnosetherapie, wie ich sie in meiner Praxis anwende, sind ganz eindeutig: